1952 e.V.
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Chronologie der KG-Narrenzunft 1952 e.V.

Die KG-Narrenzunft wurde 1952 von Färbern der F.A. Kümpers ins Leben gerufen. Schon vorher, wandelte man bei FAK, wie die Firma Kümpers in Rheine genannt wurde, auf karnevalistischen Pfaden. Aber erst jetzt folgte der Schritt zur Gründung einer weiteren Rheiner Gesellschaft.

Gründer und erster Präsident war der damalige Leiter der Färberabteilung von FAK , Fritz Schulz, ein gebürtiger Kölner und Schwager des damaligen BDK-Präsidenten Thomas Lissen. Die ersten Mitglieder und Aktiven rekrutierten sich ausBeschäftigten der FAK. Fritz Schulz war auch gleichzeitig Sitzungspräsident der gegründeten KG-Narrenzunft.

Im Jahr 1961 wurde Fritz Schulz pensioniert und verzog in seine Geburtsstadt Köln. Im Lauf der nächsten Jahre  verließen viele Mitglieder  und Aktive die Narrenzunft, da ihr Chef nicht mehr am Ruder des Narrenschiffes stand. Aber mit “Job” (Josef Hessling, der bisherige Vize),übernahm ein Vollblutkarnevalist das Ruder. Er verstand es, trotz der schlingernden Fahrt, das Ruder herumzureißen um wieder ins Fahrwasser zu gelangen. Das Zehnjährige wurde mit Erfolg gemeistert.

Bereits im Jahr 1961 wurde die KG-Narrenzunft Mitglied Im BWK und BDK. Der zu diesem Zeitpunkt amtierende Präsident Josef Hessling war auch 1962 Mitbegründer der KUR (Karnevals-Union-Rheine).

 1952 e.V.

Ausgerechnet das Jubiläumsjahr 1962 brachte mit der Flutkatastrophe Hamburg und dem Bergwerkunglück in Völklingen viel Trauer ins Land  und stellte alle auf eine harte Bewährungsprobe. So auch den Vorstand der KG-Narrenzunft. Es musste entschieden werden, ob eine Sitzung stattfinden sollte oder nicht. Letztendlich entschied man sich dafür und spendete einen Teilbetrag des Eintrittsgeldes den Opfern beider Katastrophen.

Bis zum Jahr 1964 blieb “Job” Präsident und wurde von Karl Twilfer, der dieses Amt bis 1972 innehatte, abglöst. Das Amt des Sitzungspräsidenten gab “Job “ im Jahr 1978 aus gesundheitlichen Gründen  an Bernd Stöber ab. Ein Jahr später 1979  übernahm Günter Böll dieses Amt, welches er bis 1982 ausübte. 1983 wurde Jürgen Albus Sitzungspräsident.

Wieder folgten schwierige Jahre. Der Wechsel der Präsidenten zeigt es an.

1973 - 1974     Berhard Otto

1975 - 1976     Gerhard Wedler

1977 - 1978     Helmut Neumann

Mit Jürgen Albus, als Präsident (1979), ging es wieder bergauf. Die Zusammenarbeit mit örtlichen und überörtlichen Vereinen wurde intensiviert. So wurde eine Partnerschaft mit einem Verein in Enschede geknüpft und des Weiteren übernahm die Narrenzunft eine Partnerschaft für den Seniorenkreis einer örtlichen Kirchengemeinde, für den alljährlich eine Sitzung durchgeführt wurde. Durch diese und  weitere Aktivitäten stieg die Mitgliederzahl wieder.

Als Dank für seine jahrelange, aktive Mitarbeit, wurde  “Job” auf der Galasitzung 1979 von Präsident  Jürgen Albus, der sein Amt von Helmut Neumann übernommen hatte, die Würde des Ehrensitzungspräsidenten zuteil, die mit der Übergabe einer besonderen  Vereinsmütze verbunden war.

Das Jahr 1979 ist ein markanter Punkt in der Vereinsgeschichte, denn auf der Galasitzung stellte die KG-Narrenzunft den ersten  Damenelferrat in Rheine der Öffentlichkeit vor.

Gründungsmitglieder waren: Christa Albus, Monika Baumann, Heti Dingwert, Roswita Ewelt, Erika Gäse, Sabine Gäse, Kläre Hakkenbrock, Irene Hermesmeyer, Marlis Henessen, Steffi Leuchtmann und Hildegart Wilkens.

Im gleichen Jahr erklang auch zum ersten Mal das Vereinslied, das eben dieser frischgegründete Elferrat vortrug. Auch der erste Verdienstorden wurde erstmalig in diesem  Jahr eingeführt. Er wird für besondere Verdienste um den Verein und höchsten dreimal in einem Jahr verliehen.

Ein weiterer Höhepunkt war die Gründung einer eigenen Garde im Jahr 1978. Mit tatkräftiger Unterstützung von Birgit Evers und Gabi Große-Kosmann tanzten im Gründungsjahr 11 Mädchen, Solomariechen und ein Tanzpärchen. Andreas Hakkenbrock und Sonja Boekholt waren einige Jahre das einzige Tanzpaar in Rheine. Es folgten Jahre des Erfolges, aber auch Rückschläge. Jürgen Albus übernahm das Amt des Trainers, welches er bis zu seinem tragischen Tod 1998 ausübte. Johannes Borchard, der bisherige Vize, übernahm erst kommissarisch und nach seiner Wahl durch die Jahreshauptversammlun, offiziell das Amt des Präsidenten. Als Vize wurde Thomas Krings gewählt. Sitzungspräsident wurde, da J.Albus auch dieses Amt innehatte,Christoph Volkert.

Nun aber rächte sich, wie es sich später herausstellen sollte, die bisherige Ämterhäufung, denn man hatte es versäumt, Trainerinnen auszubilden. Diese  Lücke war schwer zu schließen. Immer mehr Leistungsträger verließen die Garde. So entschloß man sich, da nicht nur die Anzahl der Aktiven weniger wurde, auch die Kosten für Kostüme und Accessiores stetig stiegen, eine Fussion mit der Tanzgarde Wadelheim anzustreben. Nach fruchtbaren Gesprächen beider Präsidenten und der Zustimmung der Mitglieder, gab es 2001 die neugegründete “Wadelheimer- Narrenzunft.” Im Jahr 2005 schlossen sich die Garde der Stadtwache und  die Schloßgarde-Rheine der Wadelheimer-Narrenzunft  an und es entstand die Stadtgarde Rheine.

Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Feier zum 60  jährigen Bestehen  der KG-Narrenzunft im Jahr 2012 und der Erwerb eines  neuen Karnevalwagens , der erstmalig in diesem Jahr vom TüV abgenommen werden musste. Gleichzeitig feierte der Damenelferrat sein 33 jähriges. Alles wurde gebührend gefeiert. Das Jubiläum mit einer großen Galasitzung, der Elferrat ehrte alte Elferratsmitglieder aus der Gründerzeit beim Prinzenfrühstück und der Wagen bekam eine zünftige Taufe. Jubiläumsprinzenpaar    Thomas & Eva , sowie Präsident Johannes Borchard, nahmen die Glückwünsche der Vereine und Institutionen, auf der Galasitzung, wohlwollend entgegen.

Im Jahr 2018 feierte die Gesellschaft ihr 66. Bestehen. Dieses wurde im Landhotel Hopster , mit einem närrischen Frühstück , gebührend gefeiert. Das Jubelprinzenpaar Jutta und Klaus übernahm nach  dreiunddreißig Jahren erneut das Zepter der Fröhlichkeit, denn Sie waren schon einmal in der Session 85 / 86 Prinzenpaar. Sie führten die Narrenschar sicher durch das karnevalistische Treiben. 

 

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